Welcher Karriereweg passt zu Ihnen?

Die Spezialistin

Anne Mertens, Hygienebeauftragte und stellv. Leitung der Hauswirtschaft

Nicht nur in der Pandemie unentbehrlich

Ich war sehr stolz, als ich gefragt wurde, ob ich die Beauftragtenstelle als Hygienebeauftragte in der Hauswirtschaft übernehmen würde. Einerseits zeigt dies, dass der Arbeitgeber die bereits gezeigte Zuverlässigkeit und Arbeitsweise schätzt, zum anderen fühlt man sich dem Haus ein Stück weit weniger entbehrlich. 2011 habe ich dann die Fortbildung zur Hygienebeauftragten gemacht – alle Kosten wurden vom Arbeitgeber übernommen.
Regelmäßig überprüfe ich wichtige Protokolle, ob sie optimiert werden können. Durch die Stelle bin ich auch sehr häufig in unsere Hygienepläne vertieft – so weiß ich immer gleich, wie bei welcher Infektionskrankheit gehandelt werden muss. Nicht so beliebt sind allerdings Kontrollen oder hygienische Hinweise bei den Kollegen, dass zum Beispiel die Fingernägel nicht lackiert werden dürfen und auch der Ring abgelegt werden muss. Allerdings sind diese Hygienestandards unerlässlich.
Desweiteren kümmere ich mich um die richtige Schutzkleidung, geeignete Desinfektionsmittel und um die Schulungen der Mitarbeiter. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen machen mir echt Spaß, was ich dem richtig guten Team zu verdanken habe.
Gerade durch mein Knowhow als Hygienebeauftragte, sehe ich mich in der Pflicht mitzuhelfen, wo es nur geht, denn dieses dient dem Schutz aller – nicht nur während einer Pandemie.

Johanna Pancherz, Gerontopsychiatrische Fachkraft

Orientierung geben im Demenz-Labyrinth

Schon während meiner Ausbildung zur Altenpflegerin 1992 habe ich sehr viel Zeit mit der Betreuung von Demenzerkrankten verbracht. Ich selbst habe schon immer gerne gekocht, gebacken und gebastelt und das konnte ich in der Betreuung ausleben. Ziemlich schnell habe ich gemerkt, wie man mit verwirrenden Situationen umgeht und wie man BewohnerInnen hilft, die sich im Labyrinth der Gedanken und Erinnerungen verlaufen haben. Daher habe ich mich besonders gefreut, die Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft zu absolvieren mich auf die Betreuung Demenzkranker zu spezialisieren.

Janine Rittinghaus, Einrichtungsleitung und Fachkraft im Bereich Palliativ Care

Das Leben ist endlich und der Tod ein Teil davon

Die Weiterbildung Palliativ Care zeigte mir, wie die Begleitung Sterbender und Schwerstkranker professionell gelingt. Auch der Umgang mit Angehörigen spielt hierbei immer eine große Rolle. Ich bin seit 2012 im Seniorenzentrum Thiele, vor 3 Jahren durfte ich die Weiterbildung machen. Gerade in unserem pflegerischen Alltag wissen wir, dass das Leben endlich und der Tod ein Teil davon ist. Ich möchte diese Menschen ganzheitlich begleiten, dazu gehört nicht nur Empathie, sondern auch spezielles Wissen.

Vera Korfkamp, Pflegefachkraft und Fachkraft im Bereich Palliativ Care

Würdevoller Lebensabend

Ich habe schon früh begonnen in der Pflege zu arbeiten, es war immer mein Traumberuf. Ein paar Unterbrechungen gab es nur durch die Kindererziehung. Die Palliative care Weiterbildung ist mir sehr wichtig, um dem alten Menschen einen würdevollen Lebensabend zu gestalten. Bevor ich im Haus am Berg begonnen habe war ich ein Jahr in einer Intensivpflege WG tätig. Während dieser Zeit wurde mir bewusst, wie sehr ich die Altenpflege liebe und begann im Haus am Berg. 2011 machte ich die Weiterbildung. Seit Februar 2021 habe ich die Leitung der Zusatzbetreuung übernommen.